Beweglichkeit – Die Gesundheit der Knie


Beweglichkeit – Die Gesundheit der Knie

Je älter man wird, desto mehr spürt man selbst, dass der Körper ebenfalls altert. Viele Dinge funktionieren nicht mehr so leicht wie noch vor ein paar Jahren. Wirklich schlimm wird es besonders dann, wenn die Beweglichkeit und Mobilität eingeschränkt wird. 

Die Knie sind bei vielen Menschen der Grund, weshalb die ersten Schritte nach dem Aufstehen oder ein längerer Spaziergang zu einer wirklichen Hürde werden. 

Was passiert mit dem Kniegelenk im Alter? 

Es handelt sich meistens um eine Arthrose im Knie, von den Ärzten wird sie Gonarthrose genannt. Dies ist eine Folge der Abnutzung des Knorpels im Gelenk, welcher zwischen den zuständigen Knochen sitzt und damit für eine geschmeidige Zusammenarbeit der beiden sorgt. Wenn dieser Knorpel nach und nach abnutzt, sorgt das für eine Veränderung der Knochen. 

Ein Gelenkverschleiß ist mit zunehmenden Alter immer wahrscheinlicher und wird deshalb nicht als krankhafte, sondern altersbedingte Arthrose angesehen. Wenn der Gelenkverschleiß jedoch nicht altersgerecht voranschreitet, sondern wesentlich schneller, dann wird diese für den Arzt behandlungsbedürftig. 

Behandlung und Vorbeugung einer Gonarthrose

Die Behandlung einer Arthrose im Knie kann je nach Stadium und Alter des Patienten sehr unterschiedlich aussehen. Sowohl die Verordnung von Krankengymnastik, als auch ein künstliches Kniegelenk können die Folge sein. 

Nicht jede Behandlung ist für jedes Stadium sinnvoll oder geeignet. Allerdings sind bei 70% der Patienten mit Kniearthrose beide Kniegelenke betroffen, weshalb es oft mit einer Operation nicht getan ist. 

In jedem Alter ist es möglich und empfehlenswert der Gonarthrose vorzubeugen. Dies kann man mit ein paar Übungen ganz einfach zuhause machen. Denn damit kurbelt man den Stoffwechsel im Knorpel an – das ist gut für die Gelenke und unterstützt die natürliche Knorpelregeneration. 

Kniearthrose trotz gesundem Lebensstil – Ein Beispiel 

Ein gesunder Lebensstil ist wichtig und auch bei Arthrose, spielt die Ernährung eine entscheidende Rolle und sollte nicht vernachlässigt werden. Das man aber trotz einer gesunden Lebensweise unter einer Kniearthrose leiden kann, zeigt uns Hannelore. 

Hannelore ist 81 Jahre alt, wohnt in Hamburg, ernährt sich gesund und geht sehr gerne spazieren. In ihrer Vergangenheit hat sie nie geraucht und auch der Alkoholkonsum hielt sich in Grenzen. Seit ein paar Monaten klagt sie jedoch über leichte Knieschmerzen, besonders morgens, wenn sie aufsteht fühlen sich die ersten Schritte komisch an und auch bei ihren längeren Ausflügen merkt sie immer früher, dass ihre Knie leicht schmerzen. 

Als Hannelore einen Arzt aufsucht werden beide Knie genau untersucht und sie bekommt die Diagnose der altersbedingten Arthrose. Der Arzt empfiehlt ihr eine Orthopädie in Hamburg, dort macht sie Krankengymnastik und lernt ein paar Übungen die sie auch zuhause zur Vorbeugung machen kann. 

Dieses Bespiel zeigt, dass ein gesunder Lebensstil zwar nicht komplett vor einer Arthrose schützt, aber eventuell ausschlaggebend dafür sein kann wie weit fortgeschritten sie ist und ob es sich dabei um eine altersbedingte Arthrose handelt. 

Natürlich hat Hannelore bereits in jungen Jahren auf ihre Gesundheit geachtet, allerdings ist es nie zu spät und seine Lebensweise umzustellen und seinem Körper etwas Gutes zu tun. 

Vorbeugung und Rat beim Arzt einholen

Es gibt viele Ursachen für die Gonarthrose, auch im jungen Alter kann diese durch einen Sportunfall oder auch Übergewicht ausgelöst werden. Das bedeutet, auch im jungen und mittleren Alter sollte man auf seine Gelenke achten.

Es ist unwichtig, ob Sie bereits Schmerzen in den Knien haben oder nicht – vorbeugen sollten sie immer. Es kann mit wenig Aufwand und viel bewirkt werden. Holen Sie sich dafür am besten Rat bei ihrem Arzt, besonders, wenn Sie bereits Symptome haben. Auch wenn es nur leichte Beschwerden sind, sollte der Gang zum Arzt nicht ausbleiben. 

Beugen Sie vor und achten Sie auf ihren Lebensstil. Ihre Gelenke werden es Ihnen danken.